Die Tabellenplatz des MSV hätte durchaus zugelassen, einfach mit Spaß locker aufzuspielen. Denn sowohl Aufstieg als auch Abstieg liegen in weiter Ferne.

Zunächst sah es auch so aus: ein Blitzstart gegen den MSV Lübstorf, ratzfatz lag Pampow 7:0 vorn! Aber ebenso schnell wie gewonnen so zeronnen: Ausgleich bei 9:9. Pampow kam einfach nicht ins Spiel, es wurde zwar besser, aber auch Lübstorf konnte mit guter Abwehr überzeugen. Am Ende 19:25. Im zweiten Satz wirkte Pampow souveräner, konnte mit guten Aktionen und tapferer Laufarbeit einiges vom Boden kratzen – und wurde nicht belohnt. Das Spiel insgesamt besser, am Ende ein etwas unglückliches 22:25.

Spiel 2: ESV Schwerin begann druckvoller und vor allem sicherer in der Annahme, hier hatte der MSV-Sechser Schwächen, die sich dann im Angriff fortsetzten. Im ersten Satz war nicht viel zu holen, zu unstrukturiert der Aufbau: 16:25. Aber wie das immer so ist, nach einem Tief kommt ein Hoch: der zweite Satz sah eine homogene Mannschaftsleistung, vor allem über den Kampf um jeden Punkt kam endlich eine positive Stimmung aufs Feld, es schien, dass sogar Spaß dabei war! Satzgewinn bei 25:21 und damit Tiebreak! ESV holte sich eine Zweipunkteführung, musste die aber zum Seitenwechsel an die Pampower geben: 8:6. Der Wechsel war nicht gut für den MSV! ESV machte einige Punkte im Folge, der Kampf um den 10. Punkt markierte die Wende: ESV mit deutlich mehr Biss, die Stimmung bei den Pampowern nach dem Punktverlust gedrückt. Am Ende 12:15 für den ESV und damit zwei Niederlagen am vorletzten Spieltag. Schade, denn hier wäre mehr drin gewesen!

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